Drehfutter

Im Allgemeinen versteht man unter einem Futter bzw. einem Spannfutter eine Ein- oder Aufspannvorrichtung, mit der man Werkzeuge oder Werkstücke mit einer Drehbank, einer Bohrmaschine, einer Fräsmaschine usw. kraftschlüssig verbindet. Ein Spannfutter, das auf einer Drehmaschine eingesetzt wird, bezeichnet man auch als Drehfutter.

Drechselbank 4-Backen Drechselfutter Drehfutter für kleine Maschinen M33 (Misc.)


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Proxxon Vierbacken-Drehfutter für Drehmaschine PD 230/E, 1 Stück, 24030 (Werkzeug)


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Proxxon Dreibacken-Drehfutter, zentrisch spannen, 24407 (Werkzeug)


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Was ist ein Drehfutter und wie funktioniert es?

An Drehmaschinen zur Metall- oder Holzbearbeitung nimmt ein Drehfutter das zu bearbeitende Werkstück auf, wohingegen ein Bohrfutter eine Haltevorrichtung für Werkzeuge wie Bohrer oder Fräser darstellt. Ihre Haltekraft üben Drehfutter durch Backen oder Spannzangen aus. Deshalb kann man die Drehfutter auch als Backenfutter, Spannzangenfutter oder in der Holzbearbeitung auch als Drechselfutter bezeichnen. Die große Mehrheit der handelsüblich verfügbaren Drehfutter für die Metallbearbeitung ist mit drei oder vier Spannbacken bzw. drei oder vier Spannzangen ausgestattet. Zweibackenfutter als Drehfutter werden fast ausschließlich auf Drechselbänken zur Holzbearbeitung eingesetzt. Benötigt man zum Beispiel zur Erhöhung der Haltekraft eine höhere Anzahl von Backen bzw. Zangen, muss man fast immer auf Spezialanfertigungen zurückgreifen. Darüber hinaus handelt es sich bei den meisten Drehfuttern und selbst zentrierende Spannfutter. Selbst zentrierende Drehfutter bewegen die Backen oder Spannzangen so gleichmäßig, dass die Werkstücke zur Drehachse hin ausgerichtet werden und somit das Werkstück weit gehend automatisch zentrieren.

Wozu wird ein Drehfutter gebraucht?

Drehfutter finden meistens in der Dreherei Verwendung. Dabei finden sich Anwendungen sowohl in der Metallverarbeitung, als auch in der Bearbeitung von Werkstücken aus Holz. Verfügt das Drehfutter über drei Backen kann es runde oder drei- oder sechskantige Werkstücke aufnehmen, wenn diese regelmäßig geformt sind. Vier und achtkantige Werkstücke passen in Drehfutter, die über vier Backen verfügen.

Was ist beim Kauf eines Drehfutters zu beachten?

Unterschiede

Das Gros der handelsüblichen Drehfutter zur Metallbearbeitung ist zur Aufnahme von Werkstücken mit Durchmessern von 100 bis ca. 300 mm geeignet. Darüber hinaus gibt es kleinere Drehfutter zur Holzbearbeitung.

Qualität

Für die Haltbarkeit und auch eine optimale Haltekraft sollte man darauf achten, dass das Futter und seine Teile aus möglichst hochwertigen Stählen hergestellt wurden. Das gilt vor allem für die Backen und Zangen eines Drehfutters, die durch den direkten Kontakt mit den Werkstücken zu den am meisten beanspruchten Teilen eines Drehfutters gehören. Je genauer ein Werkstück in einem Drehfutter fixiert wird, desto präziser ist der Rundlauf während der Bearbeitung. Insofern hängt ein präzises Arbeitsergebnis beim Drehen mit einem Drehfutter vor allem von einem einwandfrei zentrisch auf einer Maschine auszurichtenden Werkstück ab. Für die Funktionalität eines Drehfutters ähnlich wichtig wie eine saubere Zentrierung ist die vom Futter auf das Werkzeug ausgeübte Haltekraft. Ist diese nämlich zu niedrig, kann sich die Lage des Werkstücks durch Einwirkung des Widerstandes gegen das spanende Werkzeug im Drehfutter verändern. Solche Veränderungen der Lage führen fast immer zu nicht mehr auszugleichenden Schäden am Werkstück und gegebenenfalls auch am eingesetzten Werkzeug. Zusätzlich wird die Haltekraft durch die beim Drehen auftretenden, enormen Fliehkräfte beeinflusst. Diese Fliehkräfte wirken der Haltekraft der Spannbacken entgegen und vermindern dadurch die Haltekraft der Backen bzw. Zangen. Die Gewichte werden durch die Rotation des Werkstücks beim Drehen und die dadurch entstehende Fliehkraft auf einen Hebelmechanismus gedrückt. Diese Hebel wirken direkt auf die Spannbacken, welche so in Richtung Werkstück gepresst werden.

Preis

Der Preis eines Drehfutters richtet sich im Wesentlichen nach der Größe, dem Umfang der gebotenen Funktionen, der Materialqualität und der Genauigkeit der Verarbeitung ab.

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